Back to the roots

In den letzten Jahren boomen die Ideen und Möglichkeiten zum funktionellen Training. Diesem Trend entspringt die Auseinandersetzung mit Bewegung und oft die bereichernde Enscheidung zum eigenen Training – doch dabei versäumen viele Neueinsteiger, Hobbysportler und Trainer die ganzheitliche Ausbildung des Körpers und Gehirns. Oft bleibt die Ausdauer zu Lasten des Krafttrainings oder anders herum auf der Strecke. Häufig verändert sich durch ein unphysiologisches Krafttraining die ästhetische Erscheinung eines Menschen oder die Beweglichkeit wird auf Kosten der Schnelligkeit vernachlässigt. Im Sport gibt es selten eine Reinform von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination. Diese fünf motorischen Hauptbeanspruchungsformen treten meistens kumuliert auf und beeinflussen sich gegenseitig. In vielen traditionellen Sportarten verbirgt sich genau diese Verbindung der einzelnen Elemente. Demzufolge wird in diesen Sportarten auch ganz speziell und zugleich allumfassend trainiert. Denken Sie nur einmal an die athletische Erscheinung eines Sprinters, das majestätische Auftreten der Turner, die grazile Leichtigkeit einer Balletttänzerin, die geballte Kraft eines Gewichthebers oder die Explosivität eines Kickboxers. Diese Sportarten haben sich aus einer langen Tradition heraus entwickelt. Sie bringen mit ihren besonderen Trainingsmethoden eine wahre Schatzkiste an Übungen für uns mit, an die Sie als Hobbysportler über das Lesen reiner Fitnessbücher nur sehr schwer herankommen würden.

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